
Vorderkaiserfeldenhütte © Lion Pfeufer
Nach dieser Maxime handelte heute auch unser Ersatzspieler und Wahl-Oberbayer Christian, der den einzigen ganzen Punkt für die Zweite einfuhr. Mit den weißen Steinen zerpflückte er sehenswert den Bauernwall in der Brettmitte vor dem schwarzen König, der es zeitlebens nicht schaffte, sich in Sicherheit zu rochieren. Dank Abzügen, Fesslungen und dergleichen mehr Gemeinheiten brannte an Brett acht ein wahres Taktikfeuerwerk, das Christians Leipziger Kontrahent nicht zu löschen vermochte. Bravo! Auch an den anderen Brettern wurde starkes Schach gezeigt. Beim Autor selbst lagen spätesten in der Zeitnotphase gegen 13 Uhr die Nerven blank, nachdem er recht schnell in den Remishafen eingelaufen war und somit genug Zeit zum Kibitzen hatte. Am frühen Nachmittag waren bereits fünf hochspannende Partien (Zwischenstand 2,5:2,5) entschieden, aber Edvin, Simon und Erik kämpften weiter – der Match-Ausgang war noch völlig offen. Mit drei Remis wurde dann zum Glück der Mannschaftspunkt gesichert.
Vorm Saisonfinale am 15. April heißt es nochmal Kraft tanken: manch einer nutzt dafür gern Bergtouren in Oberbayern oder in Tirol, oben ist die Vorderkaiserfeldenhütte (1.384 m) bei Kufstein zu sehen.